Praktiken des Symbolischen
Praktiken des Symbolischen
Keine Spur ohne Lektüre - keine Lektüre ohne Spur. Spuren sind Hinterlassenschaften, keine Abbildungen von Ereignissen. Ihre Anwesenheit zeugt von Abwesenheit. Die eigentümliche Funktion der Spur liegt nicht im Bewahren, sondern im Verweis auf Nicht-Gegenwärtiges.
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Keine Spur ohne Lektüre - keine Lektüre ohne Spur. Spuren sind Hinterlassenschaften, keine Abbildungen von Ereignissen. Ihre Anwesenheit zeugt von Abwesenheit. Die eigentümliche Funktion der Spur liegt nicht im Bewahren, sondern im Verweis auf Nicht-Gegenwärtiges. Verweis wird sie aber erst dadurch, dass sie als Spur gelesen wird. In dieser Hinsicht ist die Spur materielle Aufforderung zu und Ergebnis von Lektüreprozessen.
Ob in der Sprach- oder Neurowissenschaft, in der Literatur- und Medientheorie oder der Informatik, die theoretische Produktivität des Spurbegriffs zeigt sich - wie die Beiträge dieses Bandes vorführen - immer dann, wenn die repräsentationale Annahme einer identischen Wiederholbarkeit von Ereignissen in Frage gestellt wird.
Mit Beiträgen von:
Friedrich Balke
Mareike Buss
Cornelia Epping-Jäger
Gisela Fehrmann
Johannes Floss
Jürgen Fohrmann
Frank-Rutger Hausmann
Rembert Hüser
Matthias Jarke
Sybille Krämer
Erika Linz
Gerhard Neumann
Erhard Schüttpelz
Christian Stetter
Wilhelm Vosskamp
Brigitte Weingart
Horst Wenzel
Michael Wetzel
Raimar Zons